Bad Muskau
BRIEFBESCHWERER
von Bernd-Ingo Friedrich
Je entwickelter die Künste desto mehr nutzlose Dinge gibt es.
(Chinesisches Sprichwort) Es sind freilich auch schöne Dinge, die uns die Künste bescheren, und somit sind sie auch wieder nützlich, denn der Mensch lebt ja nicht vom Brot allein. Zu diesen schönen, heute allerdings ein wenig nutzlosen Dingen gehören jene charmanten, unberührbare winzige Welten in sich bergenden Kunstwerke der Glasmacher, die früher, als das geschriebene Wort noch einen hohen Stellenwert in der Kommunikation hatte, einen durchaus wesentlichen Zweck auf dem Schreibtisch erfüllten. Sie verhinderten nämlich, daß die Papiere mit den geschriebenen Worten und Zahlen, im Winde davon wehten.

Eigentlich erfunden hat diese “Paperweights”, zu deutsch “Papiergewichte”, niemand. Der Külbel, so nennt man das Stück Glas, mit dem der Glasmacher seine Arbeit beginnt, versehen mit einigen farbigen Glassplittern, war fast schon eins, und der Gedanke, Papiere mit einem Stück Glas zu beschweren, mit Steinen, Holz oder irgend etwas Anderem war nicht neu. Es fehlte nur noch der Schritt, bunte Glaskugeln zu produzieren und sie als Papierbeschwerer zu vermarkten. Den tat der Venetianer Pietro Bigaglia von der Glasmacherinsel Murano auf der Wiener Industrieausstellung im Jahre 1845. Es war, als hätte alle Welt nur darauf gewartet, denn seine Millefiorikugeln wurden zum Erfolg und so beliebt, daß noch im selben Jahr die berühmte Manufaktur Saint Louis in Lothringen damit begann, Glaskugeln alla Veneziana herzustellen und das bis heute tut. Weitere folgten. “Millefiori” heißt “Tausend Blumen”, und ehe man dazu kam, andere Dekore zu versuchen, wurden die Paperweights nach dem Vorbild des venezianischen Prototyps hergestellt. Bigaglias Glaskugeln wurden zu Klassikern, die man nicht nur benutzte, sondern von Anfang an auch sammelte. Nur sie und die unmittelbar in ihrem Gefolge um die Mitte des 19. Jahrhunderts herum erzeugten Glaskugeln dürfen sich, folgt man der Nomenklatur der passionierten Sammler, Paperweights nennen. Alle anderen sind “bloß” ordinäre Briefbeschwerer, also auch die in den hiesigen Hütten entstandenen, was uns aber nicht zu verdrießen braucht. Wir wissen, was wir an ihnen haben.
Italien, Mitte 19. bis Ende 20. Jahrhundert

Baccarat 1970 und England Ende 20. Jahrhundert

Schlesien, Böhmen und Thüringen um 1900 und Amerika, modernes Studioglas
Auf der Suche nach Arbeit sorgten umherziehende Glasmachergesellen für die Ausbreitung unterschiedlichster Kenntnisse in der Glasveredlung, und so entstanden die ersten Briefbeschwerer auch bald in Schlesien, wo Glashütten schon eine lange Tradition besaßen. Sie gehörten wie Fläschchen für Schnupftabak, Vasen, Murmeln oder Petschaften zu den kleinen gläsernen Dingen, die die Glasmacher meist heimlich, gelegentlich mit Duldung der Hüttenbesitzer anfertigten, indem sie auf ihre Pausen verzichteten. Man nannte diese Pausenarbeiten “geschundenes Glas”. Woher der Begriff stammt ist umstritten. Gewiß meinte man damit nicht das Quälen wehrlosen Glases; möglicherweise bezieht er sich auf die durch den Pausenverzicht herausgeschundene Zeit. Die so entstandenen Kunststückchen halfen das Taschengeld aufbessern. Sie wurden zu Jubiläen, Geburtstagen und ähnlichen Anlässen verschenkt oder man bezahlte damit, sein Feierabendbier beispielsweise.
Obwohl manche dieser Stücke recht simpel zu sein scheinen, so gehörten doch eine solide Beherrschung des Handwerks, gestalterisches Talent, viel Geschick und zuletzt ein wenig Glück dazu, es fertig zu bringen, denn oft zersprang das vermeintlich geglückte Werk noch während des Abkühlens wegen innerer Spannungen, bedingt durch die Unverträglichkeit der verschiedenartigen verwendeten Materialien. Zu diesen gehörten in der Hauptsache natürlich Glasstückchen in allen möglichen Farben und Formen vom einfachen Glasbruch bis hin zum Staub, in Form gebrachte Stücken wie z.B. Blütenblätter, Symbole, Streifen, Buchstaben, in den hiesigen Hütten selten und wenn, dann wohl nur als Mitbringsel aus anderen Hütten, Millefioristäbchen, und gelegentlich Kupferdraht, Blech oder keramisches Material. Das ist eigentlich nicht viel, und besieht man sich dazu das wenige und ziemlich grobe Werkzeug, das ein Glasmacher benutzte, so bleibt einem nur noch übrig, sich zu wundern, und zu staunen angesichts der Vielfalt und Schönheit solcher eilig fabrizierten Kunststücke.

Beide Böhmen um 1900
Colette de Jouvenel, Tochter der französischen Schriftstellerin Colette, einer leidenschaftlichen Sammlerin der bunten Glaskugeln, schrieb über deren Schöpfer: “Wer die Fähigkeit besitzt, Smaragde, Rubine und Saphire aus Glas entstehen zu lassen, der Farbtöne festhält, die in der Natur nur flüchtig vorkommen, der reale und irreale Formen und Farben in ein Objekt, nicht größer als unser Handteller, magisch einzuschließen vermag, der ist vielleicht nur ein bescheidener Zauberer, aber er ist ein Zauberer.”
Mein Großvater Hermann Kraiczek war so ein Zauberkünstler. Er hat die beiden Briefbeschwerer gemacht, in deren Innerem sich schmale Bögen aus farbigem Glas wölben wie die Kreuzrippen einer gotischen Kathedrale- „Spinne“ nennt man diesen ursprünglich aus Böhmen stammenden Typ. Seinen Vater hatte, wie so viele andere Glasmacher um 1900, die Aussicht auf gutes Geld in das seit 1873 boomende Dorf Weißwasser gelockt. Weißwasser wurde damals binnen 50 Jahren von einem ärmlichen Heidedorf mit knapp 700 Einwohnern zum größten Glas produzierenden Industriestandort Deutschlands mit fast 13.000 Einwohnern. Viele fanden hier nicht nur Arbeit, sondern auch ihre Familie und eine neue Heimat. So auch der Urgroßvater. Großvaters Schwägerin Erna Himpel, geborene Schmidt, war eine der vielen Schwestern meiner Großmutter, die alle irgendwie mit der Glasindustrie zu tun hatten, und sie hat den einen der beiden Briefbeschwerer mit Facetten versehen. Sie
hat auch den Briefbeschwerer mit den weißen „Stalagmiten“ geschliffen.
Erna Himpel

Weißwasser um 1930,facettiert von Erna Himpel
P.S.
Abgesehen davon, daß es einige Händler im Verein mit den immer zahlreicher werdenden Zwischenhändlern geschafft haben, die Preise in für Sammler unerfreuliche Höhen zu treiben, sollte man sich vom Wert seiner Erbstücke keine übertriebenen Vorstellungen machen. Sie werden, wenn auch der eine oder andere Liebhaber vielleicht bereit ist, mehr auszugeben, unter den Paperweights wohl immer das bleiben, was der Trabi unter den Automobilen ist: liebenswerte Außenseiter, mehr Andenken als Wertgegenstand. Sollten Sie einem Sammler, wie mir zum Beispiel, eine Freude gönnen und sich von einem Ihrer Stücke trennen wollen, so rechnen Sie je nach Güte des Stücks mit etwa 30 bis 60 €. Falls Ihnen das zu wenig erscheint, so behalten Sie es lieber und erfreuen sich selbst daran. Nur lassen Sie bitte Ihre Kinder nicht damit kegeln, denn allzu viele gibt es davon bereits nicht mehr.

Hermann Kraiczek
P.(ersönlicher) P.S.
Opas Briefbeschwerer hätte ich nur beinahe eingebüßt, aber lange gewartet habe ich darauf. Die Oma hatte mir die Glaskugeln inoffiziell schon längst vermacht, aber bekommen sollte ich sie erst, wenn aus mir ein „ordentlicher Junge“ geworden wäre. Als die Oma starb, war meine Mutter, die ohnehin auch schon etliche Dinge besaß, die sie mir zwar geschenkt hatte, aber erst später, wenn ich eine „richtige“ Wohnung haben würde, aushändigen wollte, wieder diejenige, die meine Briefbeschwerer an sich nahm mit der Verheißung, sie würde sie mir aushändigen, wenn ... - Ich bezog in den folgenden Jahren mehrere richtige Wohnungen, aber alle Versuche, meine Briefbeschwerer von der Mutter loszueisen, schlugen fehl. Auf meine Fragen danach antwortete sie stets, sie wüßte nicht mehr, wo sie sie hingetan hätte, und es machte ihr nichts aus, daß ich genau wußte, daß sie log, denn sie wußte immer ganz genau, was wo oder wann war; wenn man beispielsweise hätte wissen wollen, was am 23. Oktober 1954 passiert war, so hätte sie ihren in Frage kommenden, alten Kalender hervorgekramt, und keine Viertelstunde später hätte man es gewußt, und die Zuverlässigkeit ihrer Auskunft hätte man unbesorgt vor jedem Gericht der Welt beeiden können. Die Stecknadel im Heuhaufen wäre für meine Mutter überhaupt kein Problem gewesen; bei ihr wäre es dazu gar nicht erst gekommen. Als auch die Mutter starb, waren meine Briefbeschwerer tatsächlich nicht mehr auffindbar. Irgendwann besuchte ich wieder einmal meinen Vater. Mein Vater war in vielen Dingen das ganze Gegenteil der Mutter, er schenkte gern, immerzu, irgend etwas und vorbehaltlos, er selbst brauchte nicht viel. In seinem Flur stand auch diesmal wieder eine Kiste mit irgendwelchen Fundstücken vom Boden. Einiges davon wäre wohl noch von mir, meinte er, das meiste hätte die Mutter irgendwann schon für den Kleinen fertig gemacht, ich solle doch mal nachsehen. Ich fand zunächst nichts, was mir gehört hatte, allerdings fiel mir ein kleines verschnürtes Päckchen auf, dem die Mutter den Namen meines Bruders aufgemalt hatte. (Die Mutter beschriftete alles mögliche, auch unmögliche, auf die Innenseite unseres Klodeckels hatte sie zum Beispiel einen Zettel mit der Aufschrift „Deckel zu!“ geklebt.) Ich fand das Päckchen für seine Größe ziemlich schwer, ich öffnete es, und da hatte ich sie, meine Briefbeschwerer! Ihrem Kronsohn hatte sie die zuschieben wollen. Und so verbindet sich der Anblick der beiden in beinahe letzter Sekunde geretteten Erbstücke mit dem guten Gefühl, meiner Mutter wenigstens eine ihrer Intrigen vereitelt zu haben.
(Abschnitt aus dem Kapitel „Vom Erben“ aus: Phönix in der Scheiße – aus dem pleitenreichen Leben des biF. PC Sript 2003.)

Weißwasser um 1930, hergestellt von Hermann Kraiczek, facettiert von Erna Himpel
Dies ist die Geschichte einer Briefbeschwerer-Ausstellung, die ich Anfang 2004 machte:
Ich hatte zuerst nur die Idee, eine kleine Geschichte über die Briefbeschwerer zu schreiben, die ich vom Großvater geerbt habe, mit ein bißchen Glasmacheralltag drumrum und so; was Nettes eben. Dann wuchs sich das aus, und ich dachte an ein kleines Bilderbuch. Dazu brauchte ich aber noch mehr Briefbeschwerer zum Abbilden, also ging ich auf die Suche und spürte mit Hilfe einer Freundin etliche gute Stücke in den Haushalten von Weißwasser, Muskau, Krauschwitz, Gablenz, Schleife und Rietschen auf, aber es reichte nicht. Ich dachte mir, wenn man eine Ausstellung organisieren könnte, müßte noch mehr zusammen kommen und machte das den Leuten vom Glasmuseum schmackhaft. Für die Ausstellung war zufällig ein Termin frei, und nach einigem Hin- und Herreden waren die Museumsleute dafür, aber ich sollte (Händewaschen) in ihren Verein eintreten. Hab’ ich gemacht. (Acht Euro.) Konzept, Annoncen formulieren, aufgeben, wieder zu den Leuten usw. Dann lernte ich über einen Händler einen Sammler kennen, der nach einiger Zeit bereit war, Teile seiner Sammlung (ca. 400 Stück) zur Verfügung zu stellen. Nebenbei mußte Katrin, meine Frau, schon immer das Knipsen von Glas üben (wer weiß, was das heißt, der weiß, was das heißt). Der Termin kam heran, und ich zog los, die Briefbeschwerer (ca. 50) aus den Dörfern zusammen zu holen, mit viel Geduld und Spucke, ordentlichen Leihverträgen, und immer und überall hoch und heilig versichernd, ich würde persönlich mit Leib und Leben einstehen wie die Löwenmutter usw. und die Kinder unversehrt zurück bringen (hab ich dann später auch gemacht). Dazu kamen eigene Exponate (ca. 20) und gebrachte (ca. 30). Es stellte sich bei Recherchen im Stadtmuseum Cottbus heraus, daß das Kunstgewerbemuseum in Gera schon eine Ausstellung fertig hatte. Korrespondenz, Telefonate, die Geraer schickten Schautafeln. Einladungskarten entwerfen, drucken. Die Briefbeschwerer des Sammlers (aus Leipzig) holen. Ausstellung aufbauen. Einladung entwerfen, drucken, verschicken. Auch die Museumskollegen machten nun mit. Zu guter Letzt schrieb ich noch die Eröffnungsrede, die sich ein Journalist aneignete und verdreht, teilweise entstellt unter seinem eigenen Namen veröffentlichte. Ich fuhr alles in allem vielleicht einmal um den Globus, vertelefonierte eine Villa, brachte einen Porsche zur Post. Im Internet, zuvor in der Zeitung, liest sich das jetzt so:
„Bezahlung" für das Feierabendbier
Ausstellung über Briefbeschwerer im Glasmuseum
Weißwasser. Zahlreiche Neugierige drängten sich am vergangenen Freitagabend im Glasmuseum um die Vitrinen. Dort waren kleine Kunstwerke zu bewundern, die von ihrem Namen her gar nicht so etwas vermuten ließen. In der Einrichtung an der Forster Straße wurde eine Sonderausstellung über Briefbeschwerer eröffnet.
Bernd Ingo Friedrich aus Bad Muskau gab den Anstoß, im Glasmuseum von Weißwasser eine Sonderausstellung über Briefbeschwerer zu zeigen. Sie sollte die erste ihrer Art in Ostdeutschland werden, wie Dieter Marschner, der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins des Museums, bei der Eröffnung am Freitag informierte. Doch leider wurde nichts daraus, denn das Museum für angewandte Kunst in Gera ist den Weißwasseranern einen Monat voraus gewesen. Diese sind aber nicht traurig darüber, denn die Thüringer haben dem Förderverein wertvolle Unterstützung bei der Organisation seiner Exposition gewährt, indem sie beispielsweise Schautafeln als Leihgaben zur Verfügung stellten.
Oft in der Arbeitspause entstanden
Knapp 500 Exponate sind in den Räumen an der Forster Straße zu sehen - Briefbeschwerer und „echte" Paperweights (zu deutsch Papiergewichte) namhafter Hersteller aus aller Welt. China, Schottland, Frankreich und die USA sind hier u. a. zu nennen. Die Konzentration der Ausstellung liegt jedoch auf den Stücken, die in den Glashütten von Weißwasser und Umgebung unter der Bezeichnung „geschundenes Glas" entstanden sind. Sie wurden von den Glasmachern in Arbeitspausen und nach Feierabend bis etwa 1950 gefertigt, deshalb der Begriff „geschunden". „Mit diesen kleinen, praktischen Geschenken konnte man sein Taschengeld aufbessern oder zum Beispiel sein Feierabendbier bezahlen", informierte Dieter Marschner. Der Briefbeschwerer sei unter den „Paperweights" so etwas wie der Trabi unter den Automobilen -ein liebenswerter Außenseiter, mehr Andenken als Wertgegenstand. Je nach Güte des Stückes könne man lediglich zwischen 30 und 60 Euro erwarten.
Nach 1950 sei diese Tradition allmählich verschwunden. Nach der Wende habe es Erfolg versprechende Versuche zur Produktion von Briefbeschwerern in der Bärenhütte gegeben. Mit der Schließung des Werkes 1997 sei jedoch diese Entwicklung gestoppt worden. Einige dieser Stücke werden in den Vitrinen gezeigt. Zu sehen sind auch Arbeiten der Glasmacher Hermann Kraiczek und Arthur Puttrich. Erna Himpel, geborene Schmidt, ist als Facettiererin zweier Briefbeschwerer überliefert. Diese Exponate stammen aus der Hoch-Zeit der Glasindustrie in Weißwasser zwischen 1900 und 1940.
Sammler will unerkannt bleiben
Wie Dieter Marschner erklärte, sei es schwierig gewesen, die Hersteller der einzelnen Objekte mit Namen zu benennen. „Der überwiegende Teil der Exponate wurde uns von einem sächsischen Sammler, der nicht namentlich genannt werden möchte, zur Verfügung gestellt. Seine Sammlung enthält erfreulich viele Stücke aus Weißwasser, Muskau und der übrigen Lausitz", so Marschner. Wie die RUNDSCHAU auf Nachfrage erfuhr, stammt der Mann aus Leipzig und hat persönlich nichts mit der Weißwasseraner Glasindustrie zu tun.
Viele bewundernde Blicke ernteten die gläsernen Briefbeschwerer. Obwohl manche simpel erscheinen, verlangt ihre Fertigung solide Beherrschung des Werkstoffes Glas, gestalterisches Talent und auch ein wenig Glück, war zu erfahren. Blumen, Sonnenschirme, Liebesgrüße, sogar ein Fahrrad und persönliche Familienfotografien, beispielsweise die eines Babys, leuchteten aus dem Glasinneren und lösten Erstaunen und viele Fragen aus. Diese zu beantworten fiel am Freitag selbst gestandenen Glasmachern von einst schwer. Ein Fingerzeig mehr, welch Kunstfertigkeit diese Zauberwelt im Glas verkörpert.
Noch Belegstücke gesucht
Bis zum 21 März wird die Sonderausstellung gezeigt Für eine Studie zum Thema „Briefbeschwerer aus der Lausitz" werden weitere Belegstücke gesucht. Wer noch im Besitz eines Briefbeschwerers ist und ihn zum Fotografieren zur Verfügung stellen möchte, braucht nur das Museum anzurufen (Tel. 20 40 00).
Ich war zur Ausstellungseröffnung leider nicht anwesend, denn ich war krank geworden. Aus dem Büchlein ist nichts geworden. Die Fotos der Briefbeschwerer sind in Eile leidlich gut geworden, denn ich hatte für die rund 150 Stück nur einen Tag Zeit, weil man im Museum schon gar nicht mehr daran gedacht, Rückgabetermine mit den Leihgebern vereinbart hatte und bereits beim Einpacken der Exponate war, als ich am Tage nach Ende der Ausstellung eher zufällig in dem Museum auftauchte, um den Termin zum Fotografieren festzumachen.

Bayrischer Wald und Jämlitz um 1920
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